Angst vor der Liebe

Warum habe ich bloß so sehr Angst vor der Liebe? Heute ist mir dazu ein Licht aufgegangen, nicht dass es im Sinn neu wäre, jedoch ist es erst jetzt emotional so richtig angekommen. Ich habe das Gefühl dass die Liebe zu einer Person bedingt ist, also nicht bedingungslos. Ich möchte gern einen Menschen lieben, jedoch habe ich das Gefühl ich müsste für diese Person bestimmte Dinge erfüllen bzw. sie glücklich machen, was ich einfach nicht erfüllen kann, dies ist ein so großer innerlicher Zwiespalt, dass mich das einfach nur kaputt und traurig macht. Es ist ein Gefühl als würde ich dadurch nie zur Ruhe kommen können, weil der Zwiespalt für mich unüberwindbar scheint.

Dieser Zwiespalt macht mich verrückt und ich sehe keinen Ausweg, wobei doch der Ausweg in mir selbst bereits vorhanden ist! Also ich habe das Gefühl ich müsste die andere Person glücklich machen, dabei bin ich selbst nicht glücklich. Ich muss das Glück in mir selbst finden um aus diesen Zwiespalt heraus zu kommen, aber wie?

„Ich fühle mich so oft schlecht, weil ich nicht so bin wie ich es gern hätte…“

Habe ich eigene Erwartungen an mich die ich nicht erfüllen kann und ich mich deshalb nicht selbst lieben kann? Ja! Und zwar ganz viele! Oh man… ich fühle mich so oft schlecht, weil ich nicht so bin wie ich es gern hätte und nehme immer noch nicht meine ganzen „negativen“ Seiten mit Liebe an. Ich habe mich auf jeden Fall gebessert und habe auch einen viel besseren Zugang als je zuvor, aber erst jetzt merke ich, wie noch mehr liebevoller ich zu mir selbst sein kann, ich fühle diese Möglichkeit dafür, die mir bis heute noch fehlte.

Eine sehr große Inspiration dabei ist momentan das Buch von Debbie Ford „Schattenarbeit“, durch sie habe ich jetzt so richtig erfahren, wie ich auch meine negativen Seiten richtig lieb haben kann (ein Gedanke der mir vor Jahren wohl echt unmöglich in meinen Ohren geklungen hätte). Ich habe jetzt eine gewisse Leichtigkeit gegenüber meinen nervigen, blöden, beschämenden, ekligen, langweiligen, wütenden und traurigen Seiten. Sie sind nicht mehr so absolut und schwer.

Das „sich selbst runter machen“ habe ich erst jetzt so richtig emotional verstanden, kognitiv war es mir schon so lange klar aber ich kam gefühlsmäßig einfach nicht ran. Es tut sooo gut einen Zugang dazu zu haben und sich immer mehr zu lieben. Dieses Buch kann ich wirklich jeden empfehlen, es stehen so viele essenzielle Dinge für die eigene Entwicklung und Selbstliebe drin und gehört für mich daher zu den Büchern der Kategorie: „Muss man gelesen haben“. Debbie ist in diesem Buch schonungslos ehrlich zu sich selbst und uns und zeigt uns ihre hässlichen Seiten und wie sie die annehmen/integrieren konnte.

Durch Byron Katie erfahre ich dass nicht (nur) der andere Erwartungen an mich hat, sondern (auch) ich und daher keine bedingungslose Liebe entstehen kann und durch die Infos von Debbie Ford kann ich diese Seite von mir liebevoll annehmen und integrieren. Ein wenig tue ich das ganze noch koppeln mit den Erkenntnissen von Teal Swan, wo man dann sich zurück erinnert wann das letzte und das erste Mal die belastenden Situation oder Eigenschaft auftrat und dort hineinfühlt und integriert. Teal Swan gibt es zur Zeit nur auf Englisch zu hören und zu lesen. Soweit ich weiß soll ihr neues Buch auch noch in Deutsch erscheinen.

Wer an dem Buch von Debbie Ford interessiert ist: Für weitere Infos und Kritiken hab ich das Buch verlinkt. Bei Klick auf das Bild gelangt man zu amazon.de (Transparenzhinweis: Der Link zu amazon.de ist ein sogenannter Affiliate-Link. Kommt über diesen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer kleinen Provision beteiligt. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten und du kannst gern auch ganz woanders das Buch kaufen). Ansonsten auch gern (wenn es gibt) an den Buchladen in deiner Nähe denken :-)

„Der Weg ist das Ziel.“

Das Schreiben und auch gerade jetzt was ich schreibe, hilft mir so sehr meine Gedanken zu ordnen und meine Gefühle auszudrücken, die oft so durcheinander sind und so komplex erscheinen, so dass ich mich sehr oft nicht traue daran zu gehen. Und oft bin ich einfach nur verwirrt, weil ich einfach nicht weiß wo ich anfangen soll, weil es sooo viel ist – aber wie heißt es so schön? Der Weg ist das Ziel.
Falls du zu diesem Thema Gedanken und Gefühle hast, die du auch gern mitteilen möchtest, dann schreib doch einfach einen Kommentar, ich würde mich sehr freuen.

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Foto © Lupo/ PIXELIO

About the author

Denise
Denise

2 Comments

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  • Hallo Denise,

    ich bin eher zufällig als gezielt auf deinen Blog gestoßen – und bin geblieben, weil ich mich in einigen der Themen wiedergefunden habe, die du beschrieben hast.

    Wie du schon richtig gesagt hast, gibt es keine Patentrezepte zum Glücklichsein, aber verschiedene Strategien und Techniken, um ausufernde destruktive Muster, Verhaltensweisen und/oder Gedankengänge zu durchbrechen.
    Und damit einen Perspektivenwechsel zu erreichen, der der Beginn von etwas Neuem sein kann, um das eigene Leben positiv zu verändern. Nachhaltig.

    Für deinen (weiteren) Weg wünsche ich dir alles Gute.
    Romy

    • Hallo Romy,

      Danke für deine Worte. Ja beste Methode: Einfach mal alles ausprobieren und spüren was zu einem passt :-)

      Dein Schreibstil gefällt mir und deine Themen sind auch meine Themen, falls man deinen Blog in Zukunft abonnieren kann, sag Bescheid ;-)

      Liebe Grüße und dir auch alles Gute

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