Ich habe es so satt – ich will mein Selbstbewusstsein zurück!

Heute wurde mir wieder klar was für ein unterirdisches Selbstwertgefühl ich doch habe und dass ich dieses immer noch nicht so wirklich bei mir selbst aufbaue, sondern über andere oder besser gesagt ich mache mich durch die Meinung anderer abhängig.

„Ich glaube, ich stehe noch nicht ganz zu meinen Entscheidungen…“

Warum habe ich es noch nicht geschafft mein Selbstwert stabil aufzubauen? Natürlich geht es mir bedeutend besser als vor Jahren aber diese „Ur-Unsicherheit“ befällt mich in letzter Zeit immer stärker, bestimmt auch deswegen damit ich da endlich mal so richtig ran komme und nicht an der Oberfläche weiter rum kratze und gaaanz vorsichtig schaue was da kommt. Ich glaube, ich stehe noch nicht ganz zu meinen Entscheidungen und deren Konsequenzen. Ich habe krasse Angst damit jemanden zu verletzen, aber ich glaube es geht einfach auch nicht anders und ich kann diesen Schongang nicht ewig fahren. Vielleicht schütze ich durch mein vorsichtiges (und nicht „mich“ zeigendes) Verhalten andere und mich selbst bzw. ich schütze mich und andere vor der Wahrheit. Dies ist aber keine gute Idee! Man! Wie lange brauch ich denn noch das richtig zu kapieren (also emotional)???

„Ich kann mich nur dann zeigen, wenn ich mich selbst mag…“

Ich kann mich nicht richtig gut finden und brauche von anderen die Bestätigung dass ich doch gut bin. Das Fatale, nicht jeder wird mich gut finden, wenn ich dann so bin wie ich wirklich bin (ich ahne das innerlich) und habe daher Angst mich zu zeigen. Doch ich kann mich nur dann zeigen, wenn ich mich selbst mag und nicht mehr abhängig von den Sympathien anderer bin. Was ich auch ahne ist, dass wenn ich mich voll und ganz zeige, sich auch andere von ihrer ganz authentischen Seite zeigen. Das heißt, wenn ich die Leute „in Kauf“ nehme, die mich nicht mögen, werden auch die Menschen in meinem Leben erscheinen die mich voll und ganz mögen wie ich bin bzw. sie sind bereits da. Bei den Menschen die bereits da sind wird sich die Beziehungsqualität um einiges verbessern und intensivieren und besonders von meiner Seite mit mehr Vertrauen existieren.

„Werde diese Gefühle zu lange unterdrückt musst die Psyche oder der Körper diesen Kraftakt irgendwie kompensieren.“

Was ist also zu tun? Vorhin habe ich gemerkt dass es auch einfach mal gut tut, sich zu mögen auch wenn man sich scheiße fühlt und das sich scheiße-fühlen dann auch mal auslebt und nicht wieder denkt: „Ich will mich nicht scheiße fühlen, ich will mich gut fühlen“. In dem Moment mag ich mich quasi nicht, weil ich ja nicht gut drauf bin und das „schlecht“ ist. Das heißt im Klartext ich fühle mich schlecht, weil ich mich schlecht fühle. Und genau da fängt der erste Schritt an, nämlich sich nicht negativ bewerten wenn man (mal) so ist wie man es nicht mag. Ganz wichtig dabei ist, auf jeden Fall das Gefühl wahrzunehmen und anzunehmen, danach geht es ganz einfach sich nicht mehr schlecht zu fühlen, weil man sich schlecht fühlt. Dann fühlt man sich „nur“ noch schlecht und dann vergeht auch dieses schlechte Gefühl und löst sich langsam auf, denn es hat keinen „Treibstoff“ mehr, was es aufrecht erhält. Ansonsten ist es da (also das schlechte Gefühl), wenn die Ursache oder Auslöser meilenweit entfernt ist und es an sich keine „Gefahr“ gibt (weil man sich den Treibstoff selbst gibt).
Mit schlecht fühlen meine ich übrigens sich traurig, wütend, unzufrieden, neidisch oder peinlich zu fühlen, also all die unschönen Gefühle die es so gibt. Werde diese Gefühle zu lange unterdrückt musst die Psyche oder der Körper diesen Kraftakt irgendwie kompensieren. Die Psyche/der Körper kann die Energien (Emotionen/Gefühle sind Energien) nicht ewig bändigen, irgendwann machen sie sich selbstständig und kommen als „Krankheiten“ zur Erscheinung. In Form einer „Krankheit“ (ich sag dazu lieber Störung) können diese Energien fließen und zwar auf psychischer oder physischer Ebene und werden nicht mehr aufgestaut, jedoch beginnt dann ein Teufelskreislauf wenn der Mensch diese Mechanismen nicht durchschaut und entgegen wirkt und das „Durchschauen“ beginnt mit Bewusstsein.

Wo magst du dich nicht? Wo schützt du dich und andere vor der Wahrheit? Was würde passieren wenn die Wahrheit ans Licht kommen würde?

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Denise
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