2 Gründe warum es dir einfach nicht besser gehen will

Hast du dich vielleicht gefragt warum es dir trotz aller Bemühungen, Fortschritte und Anstrengungen nicht besser gehen will? Dann hab ich hier 2 Gründe für dich:

1. Grund: Das Paradoxprinzip

Dieses Prinzip besagt:
Alles das, was du willst, ist nicht vorhanden
UND wird so lange nicht vorhanden sein, bis der Wille danach verschwindet.
Ganz wichtig: Mit „bis der Wille danach verschwindet“ ist nicht Resignation gemeint, sondern die Annahme darüber, dass dieses oder jenes nicht vorhanden ist. Das wiederum ist nur möglich in dem man den Schmerz des Mangels zu lässt.

Das heißt also, der erste Schritt der zu tun wäre ist, nicht mehr danach zu streben, dass es dir besser geht.

Das klingt vielleicht extrem bekloppt und widerspricht dem gesunden Menschenverstand, aber hey, wie gesund ist denn eigentlich schon dieser Menschenverstand? :D Es ist total verständlich nach einem besseren Zustand zu streben, wenn es einem momentan schlecht geht, doch viele tappen dabei in eine Falle. Sie konzentrieren sich nur noch auf das Ziel (Heilung, Genesung, Partnerschaft, Job etc.) in der Zukunft und verlieren dabei, die Gefühle und Bedürfnisse die genau jetzt bestehen. Es besteht ein Mangel und unter diesem leiden wir. Wir leiden aber nicht wirklich unter diesen Mangel, sondern darunter, dass wir den Schmerz des Mangels nicht spüren wollen. Sobald man diesen Schmerz zu lässt, verschwindet nach und nach der Mangel im Außen.
UND: Dadurch, dass man sich so sehr auf die Zukunft konzentriert, passiert es, dass man damit den jetzigen Zustand negiert. Man weiß, so wie ich jetzt bin, so bin ich eigentlich nicht, aber man ist gerade so und in dem man es negiert, bestraft man sich selbst und macht sich selbst runter und darauf folgt Enttäuschung, Wut und Trauer. Diese drei Dinge sind dann äußert destruktiv für die wahre Genesung, die man sich ja so sehr wünscht.

2. Grund: Selbstmanipulation

Wenn du den ersten Grund überwunden hast und du den jetzigen Moment annehmen und leben kannst (und nicht mehr in den Gedanken lebst, wie das Leben in der Zukunft ohne all den Beschwerden und Einschränkungen wäre), dann kann es passieren, dass du an diesem 2. Punkt kommst. Hier wirst du merken, dass du dir es trotzdem nicht erlauben kannst, dass es dir besser geht. Der ursächliche Grund dafür ist die Angst vor Verlust bzw. die Angst davor das Gute (wieder gleich) zu verlieren. Die Angst davor eine gerade überwundene körperliche oder psychische Beschwerde wieder zu bekommen (oder Traumpartner, Traumjob etc. zu verlieren), ist energetisch größer, als die Schmerzen/das Leid, die man durch diese Beschwerden (oder Mangel an etwas) hat. Und weil diese Angst energetisch größer ist tun wir unbewusst alles dafür nicht gesund zu werden oder eben den Traumpartner/Job etc. nicht zu bekommen Ich weiß das ist total verrückt, was da unser Unterbewusstsein treibt, aber auch irgendwie verständlich. Ich, als jemand, der mit Verlusten schwer umgehen kann/konnte, kann da mein Unterbewusstsein voll verstehen, auch wenn es noch so idiotisch ist.

Im folgenden Punkt erzähle ich nun, wie wir unsere Selbstmanipulation beenden können. Und ich muss zugeben, wer genauer hinsieht, wird sehen, dass wir die Selbstmanipulation austricksen, denn einen andern Weg habe ich bisher nicht gefunden.
Also womit arbeitet die Selbstmanipulation/Unterbewusstsein? Sie arbeitet mit den beiden Urteilen „schlecht“ und „gut“. Wie wir gerade erfahren haben, behindern wir uns selbst dabei gute Dinge zu erreichen. Und hier kommen wir zu dem Trick: Wir fangen an Dinge einfach nicht mehr mit „gut“ oder „schlecht“ zu bewerten. Da diese ganze Bewertungssache unbewusst abläuft, müssen wir uns nun ganz bewusst darauf konzentrieren. Daher musst du dir jetzt bei manchen Handlungen oder Gedanken (die du bewusster verfolgen solltest) sagen und versuchen zu fühlen:

„Dies ist weder gut noch schlecht, es ist einfach.“

Wenn du dies tust dann nimmst du der Selbstmanipulation/dem Unterbewusstsein den Nährboden. Die Selbstmanipulation kann nicht mehr wirken wenn es weder gut noch schlecht gibt.
Ja, wo kommen wir denn hin, wenn dann auf einmal nichts mehr gut oder schlecht ist?
Dann kommen wir zu unserem inneren Licht/ewige Liebe an (ich weiß nicht wie ich es besser ausdrücken soll), welches uns eigentlich leitet und führt, welches aber durch den Körper und Geist so ziemlich in Bredouille gebracht wird. Dann, wenn die Bewertungen mehr und mehr wegfallen, wirst du ganz automatisch fühlen und handeln was für DICH richtig oder falsch ist und du wirst keine Angst mehr vor Verluste spüren. Du wirst über das alles nicht mehr nachdenken und es wird dann einfach nicht mehr diese klare Beurteilung/Verurteilung von gut und schlecht geben, sondern, du wirst ganz natürlich deinen Bedürfnissen und Haltungen folgen.
Ich hoffe es ist irgendwie verständlich was ich meine, mir fällt es immer noch recht schwer dies in Worte zu fassen. Aber vereinfacht ausgedrückt: Du wirst ein „neuer“ Mensch sein, der seine innere Weisheit leben kann. Sehr viele Menschen sind sehr Kopfgesteuert und haben ihren inneren Kompass vergessen. Es geht bei der ganzen Sache darum, seine innere Stimme/seine Intuition/seine unendliche Liebe oder wie du es nenne magst, wieder zu spüren und ihr zu folgen, denn nur deine Stimme, weiß was richtig oder falsch für dich ist. Der Kopf kann nur im Zusammenspiel mit dieser inneren Stimme jemals wissen was für dich gut oder schlecht ist, in diesem Sinne: Frohes Entwerten ^_^

Hier findest du mehr Infos zum Paradoxprinzip: Das verrückte Paradox-Prinzip verstehen und das Leben positiv verändern

Wenn du erfahren möchtest wann ein neuer Blogartikel von mir online kommt, dann trage dich im Newsletter ein und ich gebe dir via E-mail Bescheid :-)

About the author

Denise
Denise

2 Comments

Leave a comment
  • Hallo Denise,
    danke für den tollen blog,er gibt mir immer wieder neue Impulse, über mich nachzudenken.
    Besonders das Paradoxprinzip. Es gibt immer noch etwas was ich nicht bei mir verstehe: als Kind war ich ständig krank, weil das mein einziger Ausweg war, mich vor den psychischen Gemeinheiten meines Vaters zu retten, Ich wurde krank, lag im Bett und meine Mutter hat sich dann um mich gekümmert,
    ich bekam Zuneigung und Liebe. Krankheit bedeutete damals Schutz und gleichzeitig Zuneigung.
    Auch heute noch, werde ich krank ( Angst, körperl. Symptome usw.) wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen, für mich gradezustehen, daran bin ich am arbeiten.Aber was ich nicht verstehe, warum habe ich Angst vor Krankheiten im Fernsehen, Krankheiten bei anderen Menschen, ich reagiere dann wieder komplett mit allen erdenklichen Symptomen, kann auch den Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung , die krank sind nicht helfen, immer mit der Ausrede, das es mir selbst so schlecht geht, obwohl ich ihnen doch gerne helfen würde? Ich bin dann so wütend auf mich und diese sche….Angst.
    Vielleicht hast du einen Tipp wie ich die Sache angehen kann.

    LG
    Wendy

    • Hallo Wendy,

      freut mich zu hören, dass der Blog dir gefällt :-)
      Was das Thema mit der Angst vor Krankheiten angeht, da fehlen mir noch weitere Infos zum Thema von dir, so pauschal kann ich keine Tipps dazu geben. Ich hab dir mal eine E-mail geschrieben ;-)

      Liebe Grüße
      Denise

Schreibe einen Kommentar zu wendy Cancel Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Copyright © 2014. Created by Meks.