Warum so viele andere ausnutzen und verletzen

Hast du dich schon mal gefragt warum bestimmte Menschen andere Menschen aus- oder benutzen und emotional oder körperlich verletzen?
Um diese leidhaften Zustände aufzulösen bedarf es ein emotionales Verständnis, jedoch ist dies sehr schwierig zu erlangen und daher leiden so viele Menschen an Wut- und Rachegedanken/-Gefühle welche ihr Leben vergiften und welche sie sogar an nachfolgende Generationen weitergeben, wenn sie sich dessen nicht bewusst werden und es beenden.

„Man fühlt sich total wertlos und denkt (unbewusst!) andere fühlen sich auch so…“

Die Hauptursache warum ein Mensch überhaupt in der Lage ist jemand anderes zu verletzten ist sein sehr niedriges Selbstwertgefühl. Man fühlt sich total wertlos und denkt (unbewusst!) andere fühlen sich auch so (wie man sich selbst fühlt, so denken wir fühlen sich auch andere, wir haben die Erfahrung so gemacht.) Wenn nun diese Person die sich so wertlos fühlt einer anderen Person ihre Liebe zeigen möchte (die Liebe will aus jeden Menschen heraus und lebendig sein), dann passiert ein schrecklicher Teufelskreislauf, ein Beispiel:
Die Person die sich so wertlos fühlt möchte gern einer anderen Person nahe sein, kann aber dies nicht so zeigen, weil die Angst vor der Ablehnung immens ist. Vielmehr wird die Person versuchen einen „praktischen Grund“ zu finden um sich mit der anderen Person zu treffen bzw. in ihrer Nähe zu sein. Statt rein nur die Sympathie zu zeigen, wenn man dies tun würde, würde man die andere Person beschämen, weil diese (wie man selbst) sich wertlos fühlt, sich nicht wertvoll genug fühlt, diese Sympathie zu erhalten. Man bringt die andere Person in eine unangenehme Situation – man beschämt sie. Die andere Person kann (also man denkt das alles) mit diesen Gefühl der Sympathie nicht umgehen, es entsteht eine unangenehme Stille. Man würde sich mit der anderen Personen um deren Selbst willen beschäftigen/treffen, weil man aber dies selbst nicht erfahren hat oder zu wenig, ist das schwer umzusetzen. Wenn man es doch tut, beschämt man die andere Person und automatisch sich selbst. Der Denk/Fühlfehler: Wenn ich jemand so sehe/annehme/liebe beschäme ich ihn, Ergo – ich beschäme mich selbst.

„Man schämt sich wegen der Liebe die ein anderer einem geben möchte…“

Die Angst vor der Scham ist wohl die größte Angst (nach der Angst vor dem Tod), daher versucht man alles um dieses elendige Schamgefühl nicht zu spüren, das Schamgefühl kann durch Niedermachen anderer Menschen verdrängt werden, dadurch erhöht man seinen Selbstwert und entgeht dem Schamgefühl welcher durch Sympathie und Liebe hervorgerufen wird.
Im Klartext: Man schämt sich wegen der Liebe die ein anderer einem geben möchte (und ergo für die eigene die man geben möchte), weil das Schamgefühl so unerträglich erscheint, tut man das Gegenteil der anderen Person erwidern: Wut und Hass. Man ist so sehr in Widersprüchen gefangen (Sehnsucht nach Liebe – Angst- und Schamgefühle von der Liebe), dass man sich innerlich zerrissen fühlt und vor lauter Frustration sich und andere niedermacht. Das Ausnutzen und Niedermachen anderer hilft die Scham zu verdrängen und man kann seine Frustration rauslassen (welche diese zurück zu halten ein weiterer Kraftakt wäre). Diese Problematik lässt wahre Beziehungen einzugehen aussichtslos erscheinen. Menschen mit niedrigen Selbstwertgefühl sind jedoch nicht immer beziehungsunfähig, sie können Beziehungen führen die nur auf Oberflächlichkeiten beruhen und wo man den anderen so sieht wie man es gern sehen möchte. In solchen Beziehungen können Menschen mit niedrigen Selbstwertgefühl lange bleiben und fühlen sich wohl, vor allem wenn beide Partner ähnlich ticken.

Daher tun viele Menschen andere Menschen nur oberflächlich behandeln um so nicht die Nähe oder Sympathie zu spüren oder benutzen und erniedrigen andere Menschen, nur um die Liebe nicht zu spüren – sie zu verhindern, sie zu ersticken, wobei doch genau nur die Liebe diese Menschen retten kann. Doch wie Liebe annehmen, wenn man sie sich dieser nicht wertvoll genug ansieht?

Für die „ich bin doch nichts wert“:
Sieh ein dass du, wie jeder andere Mensch auf dieser Welt, wertvoll bist und dass du es verdient hast geliebt zu werden und du das Recht hast zu lieben. Fang an die Liebe fließen zu lassen, die Liebe zu zulassen, empfangend und gebend und wenn es nur ein bisschen ist, Hauptsache du tust es. Von Schritt zu Schritt wirst du dann immer mutiger und selbstbewusster, bis es für dich das Natürlichste auf der Welt ist Liebe zu empfangen und zu geben. Vertrau dir, vertrau der Liebe :-) <3

Für die verzweifelten Liebenden:
Höre nicht auf zu lieben (aufrichtig, ohne Hintergedanken, also ohne das du etwas von der anderen Person erwartest – bedingungslos), auch wenn die andere Person sich scheinbar nicht ändert, es passiert immer was, auch wenn man es nicht sieht oder merkt, manchmal dauert es länger aber die Schutzwand der Scham wird irgendwann brechen und die Liebe wird in dem anderen Menschen erstrahlen. Nimm es nicht persönlich wenn deine Liebe nicht erwidert wird.

Mir ist es irgendwie schwer gefallen das Ganze auf den Punkt zu bringen, ich hoffe es hat jemand verstanden was ich meine. Zum Schluss hoffentlich verständlich zusammengefasst, der alte und neue Gedanke um den es hier ging:

Der Denk/Fühlfehler: Liebe mich nicht, ich bin es nicht wert, tust du es doch so beschämst du mich und dieses Leiden der Scham zerstört mich.

Neues Denken/Fühlen: Liebe mich, ich bin es wert, wenn du mich liebst nimmst du mein Ich, mein Sein komplett an, das baut mich auf und lässt mich wachsen.


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Foto © Clarissa S. / PIXELIO

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